Kernkompetenzen in der
vielfältigen Praxis der Gestalttherapie

D-A-CH-Tagung in Basel
26.-28. Mai 2017

WORAUF BERUHT DIE WIRKSAMKEIT UND ANZIEHUNGSKRAFT DER GESTALTTHERAPIE? (V12)

Maximum Teilnehmer: 
1000
Anzahl Teilnehmer: 
124
Datum der Session: 
Samstag, Mai 27, 2017 -
09:00 bis 10:00
Tag der Session: 
Samstag
Vortragende(r): 
Prof. Dr. med. Lotte Hartmann-Kottek
Art der Session: 
Vortrag
Beschreibung: 

Sie beruht im Wesentlichen auf folgenden Sicht- und Vorgehensweisen:

  1. Auf der differenzierten Umsetzung des Ansatzes von Martin Bubers „I-and-Thou“,
  2. auf den Modifikationen des achtsamen Umgangs mit der Bewusstseinsebene,
  3. auf der über Identifikation selbstdeutungsfähigen, oft spielerisch-lebensfrischen Auslotung von Teilaspekten samt deren oft existentiell bedrohlichen Dissonanzen mit der Chance über eine dialogische Beziehungsklärung zur Neuorientierung als ein stimmigeres Ganzes,
  4. auf der Vergegenwärtigung fixierter, pathogener Konfliktkonstellationen im Vorgang der „fokussierten Regression“, die mit unterstützenden, therapeutischen Maßnahmen im Hintergrund, erlebbare, identitätsverändernde Lösungsalternativen erfahren lässt und
  5. auf der typischen Oszillationsfähigkeit zwischen verbaler und nonverbaler Ebene, speziell auch im Konzept der therapeutischen Allianz, die die „experimental confrontation“ ermöglicht, ein Zusammenspiel der Buberschen Beziehungskomponenten zur Reintegration unbewusster und entfremdeter psychischer Anteile.