Kernkompetenzen in der
vielfältigen Praxis der Gestalttherapie

D-A-CH-Tagung in Basel
26.-28. Mai 2017

REISE DURCH DIE ZEIT: 1973 – 2017 – 2040 (V11)

Maximum Teilnehmer: 
1000
Anzahl Teilnehmer: 
41
Datum der Session: 
Samstag, Mai 27, 2017 -
09:00 bis 10:00
Tag der Session: 
Samstag
Vortragende(r): 
Prof. Jürgen Klatte
Art der Session: 
Vortrag
Beschreibung: 

Gestalttherapie in ihrem deutschen Kontext

Es geht um „Starke Fragen“. Wie damals bei Sokrates. Wie damals bei den Perls bei ihrer Arbeit und ihrer Suche nach den erkenntnistheoretischen und praktischen Grundlagen von Leben und Therapie. Und in dieser maieutischen Tradition generieren wir Antworten und/ oder Aporien:

Was ist Gestalttherapie?
Wie hat sie sich in ihrem richtliniendominierten, humanistischen, therapiewissenschaftlichen, postmodernen Umfeld entwickelt?
Was wirkt? Was bleibt?
Wie kann sich eine solche (damals) avant-gardistische, ja anarchistische und erlebens-energetisierende Therapie- und Lebenshaltung heute (noch) und in Zukunft positionieren?
Und wie haben und werden die Richtlinienverfahren, die Forschung, die Praxis, die Lebenswelt unseren „Schatz“ übernehmen bzw. verwässern?

Der Referent hat die Entwicklung der Gestalttherapie in unserem deutsch-europäischen Umfeld als Betroffener, Forscher und Zeitzeuge miterlebt. Er wird sich und die Teilnehmenden in die Zeit damals, in das Hier und Jetzt und in das Futur 2 versetzen: Wie werden wir 2040 das Heute und den weiteren Weg der Gestalttherapie erlebt haben?